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Projektmanagement, Projekt, Software

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Dienstag, 24.10.2017

Projektabbruch

Sollte ein Projekt sich nicht so entwickeln, wie geplant, kann es zum Projektabbruch kommen. Auslöser können die verschiedensten Gründe sein. So kann falsche Planung dazu führen, dass der Terminplan oder der Kostenrahmen nicht eingehalten werden können. Risiken, vorhergesehen oder nicht, können das Projekt so stark beeinträchtigen, dass es nicht mehr fortzuführen ist. Ebenso können auch die Projektverantwortlichen einen Abbruch veranlassen, wenn beispielsweise die Geschäftsverantwortlichen einen Bereich aufgeben wollen und ein Forschungsprojekt daher sinnlos wird. Der Auftraggeber, der im Lenkungsausschuss sitzt, hat ebenfalls die Möglichkeit, einen Projektabbruch zu veranlassen.

 

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DIN 69905

Nach der Norm DIN 69905 wird ein Projektabbruch als das Einstellen des Projektes vor Erreichung des Projektziels definiert. Ergänzende Voraussetzung ist, dass keine Absicht besteht, das Projekt zu einem späteren Zeitpunkt weiterzuführen. Allgemein gilt, dass häufig Prognosefehler und falsche Einschätzungen der Lage, die Entscheidung zum Projektabbruch beeinflussen. Daher sollte vor der Aufgabe des Projekts ein systematisches Audit durchgeführt werden, welches gegebenenfalls Fehler aufdecken und damit das Projekt retten kann.

 

Projektleiter

Dem Projektleiter obliegt die Verantwortung für ein Projekt. Er übernimmt dabei die Aufgabe der Planung, Steuerung und Überwachung und muss alle nötigen Maßnahmen ergreifen, um das Vorhaben erfolgreich umzusetzen und das Projektziel zu erreichen. Die tatsächlichen Befugnisse eines Projektleiters variieren oftmals stark, in jedem Fall gehört es jedoch zu seiner Leitungsposition dazu, dem Lenkungsausschuss Bericht zu erstatten und dabei gegebenenfalls den Projektabbruch anzuraten, sollte das Erreichen des Projektziels nach seinem Ermessen nicht mehr möglich sein.

 

Lenkungsausschuss

Der Lenkungsausschuss wiederum, fasst den eigentlichen Beschluss zum Projektabbruch, da es als oberstes Gremium fungiert und damit das allen Entscheidungen zustimmen muss. In einem Lenkungsausschuss müssen Mitglieder aller Interessensgruppen eines Projektes vertreten sein. Dabei hat der Auftraggeber als Vorsitzender, die höchste Entscheidungsmacht. Gleichzeitig ist auch die Projekt- und Linienleitung vertreten, um eine Abstimmung innerhalb des Unternehmens zu ermöglichen. Die Rolle des Lenkungsausschusses ist damit jedoch noch nicht ausreichend beschrieben. Da es keine einheitliche Definition und Eingrenzung gibt, existiert noch eine weitere Interpretation, welche den Lenkungsausschuss als Gremium beschreibt, welches das gesamte Produktportfolio steuert.