x

Tragen Sie hier bitte Ihre Emailadresse ein,
der Report ist garantiert 100% kostenlos!

Projektmanagement, Projekt, Software

Kein Spam! Ich hasse Spam und werde Ihre Daten niemals an Dritte weitergeben
Kein Abo und garantiert keine Kosten! Link zum Datenschutz (hier klicken)

Dienstag, 24.10.2017

Projektgegenstand

Die DIN 69905 aus dem Jahre 1997 definiert einen Projektgegenstand als das geforderte Ergebnis der Aufgabenstellung, ganz gleich ob materiell oder immateriell. Allgemeingesehen bezeichnet der Gegenstand eines Projektes wohl das Objekt, mit dem es sich befasst, im Falle einer Neuentwicklung also beispielsweise die daraus geborene Innovation.

 

Jetzt kostenlos anfordern

In der aktuellen DIN findet der Begriff Projektgegenstand jedenfalls keine Bedeutung mehr, sondern wird durch den Begriff "Projektinhalt" ersetzt. Dieser beschreibt den zu erstellenden Leistungsumfang des Projektes und wird definiert als die Zusammenfassung jeglicher Dienstleistungen oder Produkte, die nach der Aufgabenstellung des Projektes am Ende vorliegen müssen. Nach englischsprachigen Richtlinien wird der Begriff gänzlich durch Begriffe wie "Scope" ersetzt, was für den Leistungsumfang eines Projektes steht. Wieso die deutsche Beschreibung auf einen umfassenderen Begriff wie Leistungsumfang verzichtet bleibt unklar.

 

In der Praxis erweist es sich auf Grund der unterschiedlichen Sichtweisen allerdings als besser, statt vom Projektinhalt oder gar Projektgegenstand, vom Leistungsumfang, Business Case oder Lastenheft zu sprechen. Die Wichtigkeit dieses Begriffes wird dadurch deutlich, als dass man damit andere, für die Projektplanung unabdingbare Fakten, definieren kann. Im Grunde dreht sich schließlich alles um dieses Eine, den Kern des Projektes, denn ohne denselben wäre ein Bestehen gar nicht möglich, da alles darauf aufbaut bzw. sich daran entwickelt. Letztendlich wird ja auch der Projektgegenstand an sich entwickelt, weshalb es sich anbietet, nunmehr von einem Leistungsumfang zu sprechen.