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Projektmanagement, Projekt, Software

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Dienstag, 24.10.2017

Projektrisiko

Einen Garanten für den Erfolg gibt es fast nie - besonders hinsichtlich eines Projektes. Stets gibt es Risiken, die den vorgesehenen Ablauf und damit das Ziel des Projektes gefährden. Das ist übrigens auch die Definition des Begriffes "Projektrisiko" in der DIN 69905. Dabei kann die Einschätzung des Projektrisikos nach verschiedenen Kriterien erfolgen: Nach der Eintrittswahrscheinlichkeit, die Auswirkungen (also eventuelle Verzögerungen, Kostenerhöhungen oder Qualitätseinbußen) und nach dem verursachten Schaden. Für größere Risiken müssen auch entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden, diese sollten im Voraus feststehen, es sollte für alle Eventualitäten einen "Notfallplan" geben.

 

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Dabei verleiten gerade große Risiken mit niedriger Wahrscheinlichkeit dazu, das Risiko in Kauf zu nehmen. Dennoch sollte der Schaden bereits vorher abgeschätzt werden.

 

Eine Risikoanalyse hilft bei der Erkennung von Risiken, die das Projekt begleiten oder auf die das Projekt zukommen wird. Bei der Risikoanalyse spielen unzählige Faktoren eine Rolle, jedoch wird bei ihr oftmals die Wahrscheinlichkeit vergessen, mit der die Folgen des eingetretenen Risikos eintreten.

 

Man kann Projektrisiken nach ihren Ursachen in Kategorien unterteilen, darunter auch folgende:

  • Die betriebswirtschaftlichen Risiken (also beispielsweise die Bonität der Investoren oder allgemein der Stakeholder)
  • Die personellen Risiken (Krankheiten, Unfälle, Kündigungen, usw.)
  • Wettbewerbsrisiken sowie Marktrisiken (beispielsweise ein besseres Konkurrenzprodukt hinsichtlich des Preises oder der Qualität)
  • Risiken die das Projektumfeld zum Ursprung haben (z.B. das Wetter oder Naturkatastrophen)
  • Die technischen Risiken (beispielsweise die Eigenschaften des Materials oder maschinelle Ausfälle oder gar Unfälle)

 

Die FMEA (Fehlermöglichkeit- und Einflussanalyse) ist eine der detailliertesten Methoden zur Analyse, Beurteilung und zur Verringerung des Risikos bei Projekten. Auch einfachere Methoden, wie beispielsweise die Portfoliotechnik, ist hilfreich und gibt eine gute Abschätzung auf eventuelle Risiken.