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Projektmanagement, Projekt, Software

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Samstag, 24.06.2017

Projektstudie

Der Begriff " Projektstudie" kann in unterschiedlichen Kontexten definiert werden:

  • Machbarkeitsstudie (Feasibility Study)
  • Studienarbeit hinsichtlich eines Projektes
  • Das Ergebnis eines Projektes, welches die Rahmenbedingungen und Lösungsmöglichkeiten desselben untersucht.

Zu ersterem, also der Machbarkeitsstudie, sei gesagt, dass die DIN 69905 den Begriff " Projektstudie" als eine Untersuchung definierte, die die Lösungsmöglichkeiten und deren Ausführbarkeit zum Erreichen des geplanten Projektzieles aufzeigt. Allerdings haben sich hierfür inzwischen die Begriffe "Machbarkeitsstudie" oder "Machbarkeitsprüfung" durchgesetzt, diese DIN gilt nun ohnehin nicht mehr.

 

Der zweite Punkt beschreibt eine Studienarbeit für ein bestimmtes Projekt. Hier findet der Begriff "Projektstudie" also im akademischen Bereich der Ausbildung Verwendung. Dabei ist der Zweck der Projektstudie bzw. deren Durchführung wohl ein Kompetenzbeweis des Auszubildenden.

 

Der dritte Punkt behandelt den Begriff Projektstudie im Zusammenhang mit dem Ergebnis einer Untersuchung der Rahmenbedingungen eines Projektes. Hierbei wird die Projektstudie in diversen Branchen als eine Identifikation oder Analyse von Rahmenbedingungen und auch Lösungsmöglichkeiten bezeichnet. So kann eine Projektstudie beispielsweise die Akzeptanz einer Baumaßnahme analysieren. Besonders im städtischen Raum ist dies dringend nötig, da hier Bewohner leben, die gegen das Projekt arbeiten können, insofern ihnen etwas nicht gefällt.

 

Alles in Allem behandelt die Projektstudie aber immer das Projekt bzw. die Untersuchung dazu. Dies ist in allen drei Punkten wichtig: Egal ob zur Untersuchung der Auswirkungen einer Baumaßnahme, oder die Projektstudie im akademischen Bereich, oder sogar die Projektstudie als Machbarkeitsstudie, alles ist von hoher Wichtigkeit für das Fortbestehen des Projektes und vor allem für dessen Qualität. Gerade diese entscheidet letztendlich auch über den Erfolg oder Misserfolg des Projektes. Es sei gesagt, dass die unterschiedlichen Kontexte auch erfordern, den Begriff im Falle einer Verwendung auch richtig zu erkennen, bzw. den zugehörigen Kontext herauszulesen.

 

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Ablauforganisation im Projekt
Bezogen auf ein Projekt, regelt die Ablauforganisation die räumliche und zeitliche Ausführung aller im Rahmen des Projektes anfallenden Aktivitäten. Das Ziel, das mit der Ablauforganisation verfolgt wird ist laut DIN 69904 „Projektmanagementsysteme“ die „Gestaltung und Aufrechterhaltung aller Prozesse“. Im Rahmen eines Projektes regelt die Ablauforganisation alle auszuführenden Tätigkeiten. Sie betrifft damit verschiedene Bereiche wie bspw. das Qualitätsmanagement, das Controlling, das Konfigurationsmanagement und das Risikomanagement. Die Ablauforganisation regelt alle Prozesse, die mit diesen Bereichen verbunden sind, also auch die Dokumentation sowie das Informations- und Berichtwesen. Ins Englische gibt es keine adäquate Übersetzung für den Begriff Ablauforganisation, weil mit dem englischen Begriff organization in der Regel Hierarchien assoziiert werden. Als Übersetzung ins Englische bietet sich die Verknüpfung zweier englischer Begriffe an, und zwar Process and Organization.



Ablauforganisation im Unternehmen
Auf ein Unternehmen bezogen, regelt die Ablauforganisation die räumliche und zeitliche Abstimmung der von einer Organisationseinheit zu erledigenden Arbeitsabläufe (Workflow). Ziel ist es, festzulegen, welche Arbeitsschritte wann und wo erledigt werden müssen, um ökonomisch, d. h. kostensparend und ressourcenschonend zu handeln. Es gilt also bei der prozessorientierten Ablauforganisation, wiederkehrende Arbeitsschritte zu terminieren und in einen passenden Rhythmus zu bringen. Eine Ablauforganisation ist nur sinnvoll bei sich wiederholenden Arbeitsschritten; andernfalls sind keine festen, routinierten Abläufe denkbar. Die Regelung von Arbeitsabläufen unterliegt verschiedenen sowohl internen als auch externen Einflussgrößen; dazu zählen die Struktur der Produktionsprogramme (Produktbeschaffenheit, Kapazität der Maschinen),  die Struktur der Arbeitsträger (Produktionsstandorte, Arbeitszeitmodelle), aber auch bspw. rechtliche und soziale Normen (Arbeitsrecht).