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Projektmanagement, Projekt, Software

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Dienstag, 24.10.2017

Risikofaktor

Risikofaktoren werden mittels einer Risikoanalyse identifiziert. Diese fasst alle möglichen Risiken des Projektes zusammen und gliedern sie nach Kategorien und ihrer Priorität innerhalb des analysierten Projektes. Mit dem Begriff Risikofaktor werden dabei mögliche Ursachen bezeichnet, welche für das Auftreten von Problemen verantwortlich sein können.

 

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Nutzen einer Risikoanalyse

Um gezielte Risikovorsorge betreiben zu können, ist es unerlässlich die Risikofaktoren zu identifizieren und entsprechende Indikatoren zu bestimmen. Diese können dabei helfen, frühzeitig auf das mögliche Eintreten hinzuweisen und es durch konkrete Maßnahmen abzuwenden. Die Risikoanalyse kann damit zum reibungslosen Ablauf des Projektes beitragen und dabei helfen, Ressourcen zu schonen. Außerdem wird durch eine intensive Risikoanalyse Mehrarbeit im weiteren Verlauf des Projektes vermieden.

 

Methoden zur Identifikation von Risikofaktoren

Besonders zwei Methoden haben sich im Projektmanagement zur Bestimmung von Risikofaktoren bewährt. Zum einen bietet das Ishikawa-Diagramm die Möglichkeit, ein Problem visuell zu analysieren und konkrete Ursachen zu identifizieren, die einen Ansatzpunkt für weitere Problemlösungsprozesse liefern. Oft wird es auch als Fischgräten- oder Tannenbaumdiagramm bezeichnet, weil es wegen seiner Form daran erinnert. Die Grundkategorien nach denen das Problem analysiert wird, sind Material, Mensch, Methode, Maschine und Milieu.

 

Bei der zweiten Methode, handelt es sich um  das Multiple Cause Diagramm. Dieses ist weniger formalisiert als das Ishikawa-Diagramm, aber eignet sich ebenso zur Ursachenforschung. Das Problem wird definiert und mögliche Ursachen entweder in Form einer Mindmap oder als Baum-Diagramm hinzugefügt und im Detail betrachtet.

 

Externe und interne Risikofaktoren

Eine Unterscheidung der möglichen Risikofaktoren, kann nach externen und internen Faktoren vorgenommen werden. Unterscheidungsmerkmal dabei ist die Beeinflussbarkeit der Ursachen. So kann das Risikomanagement externe Risikofaktoren nicht steuern. Ein gutes Beispiel wäre das Wetter, welches höchstens beobachtet und gemessen werden kann. Aufgabe des Risikomanagements ist es, mögliche Alternativmaßnahmen im Falle einer Wetteränderung einzuplanen. Interne Faktoren wiederum, sind insofern beeinflussbar, als dass sie durch gezieltes Vorgehen in ihrer Reichweite abgeschächt oder ganz vermieden werden können. Als Beispiel wäre hier mangelnde Datensicherheit zu nennen, die durch die Auswahl zuverässiger IT als Risikofaktor ausgeschlossen werden kann.