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Projektmanagement, Projekt, Software

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Sonntag, 20.08.2017

Risikosteuerung

Die Risikosteuerung übernimmt im Verlauf des Projektes die Aufgabe, Maßnahmen zur Abwendung von Risiken zu entwickeln und auf Analyseergebnisse der Risikoüberwachung zu reagieren. Durch den ersten Aspekt soll das Eintreten der Risiken verhindert werden, um einen möglichst ressourcenschonenden und termingerechten Ablauf des Projektes zu sichern. Die Daten der Risikoüberwachung können zusätzlich dabei helfen, möglichst früh einen Schadensfall zu identifizieren und Alternativpläne in die Wege zu leiten, um die Tragweite des Schadens einzugrenzen. Die Aufgaben der Risikosteuerung um fassen entsprechend nicht nur die Risikoüberwachung, sondern auch die Definition von Risikoplänen.

 

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Balanced Scorecard

Um eine funktionierende und stabile Risikosteuerung aufbauen zu können, kann sich das Projektteam mit verschiedenen Konzepten behelfen.  Eine Möglichkeit stellt der Einsatz einer Balanced Scorecard als Frühwarnsystem dar. Sie beleuchtet in ihrer Standardform die vier wichtigsten Perspektiven für ein Projekt. Zum einen die Prozessperspektive, also die Gliederung des Projektes in ineinandergreifende Prozesse, welche der Projektmanager übernimmt. Zum anderen die finanzielle und die Kundenperspektive. Diese betreffen vor allem den Auftraggeber und spiegeln seine Erwartungen wider, jedoch ist auch der Endkunde und seine Vorstellungen und Anforderungen an das Projektergebnis, in der Kundenperspektive von Bedeutung. Die vierte Perspektive, ist die der Mitarbeiter des Projektes. Sie umfasst zum Beispiel die Fertigkeiten und Kompetenzen der Teammitglieder.

 

Vorgehen

Zum Aufbau der Risikosteuerung nach diesen vier Perspektiven, muss eine Identifikation und Bewertung der möglichen Risiken durchgeführt werden. Anschließend kann eine Klassifizierung nach Bedeutsamkeit und Tragweite der Risiken erfolgen. Unter den identifizierten Risiken gibt es beispielsweise solche, die eher unbedeutend für das Projektziel sind und den Projektverlauf nicht nachhaltig gefährden. Dann gibt es wiederum Risiken, die sich sehr stark auf den Projektverlauf auswirken können und meist mit sehr hohen Zusatzkosten verbunden sind. Auf diese schwerwiegenden Risiken folgen hierarchisch nur noch die erfolgsgefährdenden Risiken, welche die Erreichung des Projektziels direkt beeinflussen. Alle Risiken werden anschließend den vier Perspektiven zugeordnet. Damit hat die Risikosteuerung den Vorteil, sofort zu wissen, bei welcher Perspektive sie ansetzen muss, um das Eintreten der Risiken zu verhindern. Gleichzeitig kann sie durch die Klassifizierung der Risiken entsprechend der Priorität vorgehen.