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Projektmanagement, Projekt, Software

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Sonntag, 20.08.2017

Skill-Management

Die Aufgabe des Skill-Managements ist es, Fähigkeiten zu identifizieren und nach verschiedenen Kategorien zu ordnen, die eine Bewertung zulassen. Eng mit dem Personalmanagement verbunden, versucht Skill-Management, Wissen und Können so zu klassifizieren, dass es für die Beurteilung von zukünftigen und bestehenden Mitarbeitern genutzt werden kann. Ein simples und weit verbreitetes Beispiel ist die Kategorisierung von Sprachkenntnissen nach „Muttersprache“, „Fließend“ oder auch „Grundkenntnisse“.

 

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Umsetzung in der Praxis

Da viele Mitarbeiter die Befürchtung hegen, dass solche Daten einen großen Einfluss auf ihre Position im Unternehmen haben können, ist ein umfassendes Skill-Management in der Praxis kaum durchzusetzen. Da viele Einschätzungen ohne konkrete Angaben der Mitarbeiter nur schwer möglich sind, muss die negative Haltung des Personals entkräftet werden. Dies kann das Unternehmen nur dadurch erreichen, indem es den beiderseitigen Nutzen des Skill-Managements betont und gezielte Anreize setzt.

 

Ohne ein Personalentwicklungskonzept, welches entsprechende Anreizsysteme und Fortbildungen umfasst, kann das Skill-Management folglich nicht funktionieren. Häufig wird außerdem versucht, durch eine gewisse Anonymisierung, die Vorbehalte der Mitarbeiter abzuschwächen. Statt eine persönliche Beurteilung durchzuführen, werden Gruppen betrachtet, deren Mitglieder pauschale Einschätzungen über die Fertigkeiten und Fähigkeiten der Gruppe abgeben sollen. Dies hat zwar den Vorteil, dass meist bereitwilliger Angaben gemacht werden, gleichzeitig führt es aber zu einer Generalisierung und lässt kein personenspezifisches Skill-Management zu.

 

Skill-Management in Projekten

Für die Zusammenstellung von Projektteams, ist eine vorab durchgeführte Einschätzung von Fertigkeiten und Fähigkeiten der zur Auswahl stehenden Mitarbeiter, von großem Vorteil. Das Skill-Management erleichtert es Projektleitern und Führungskräften, gegebene Ressourcen und Bedarfe zu planen und den Mitarbeitern diejenigen Aufgaben zuzuordnen, die sich gemäß ihrer Skills gut bewältigen können. Gleichzeitig ist es fraglich, ob allein die Erfassung und Klassifizierung der Skills ausreicht, um einen Mitarbeiter tatsächlich zu beurteilen. Synergieeffekte und eine zusätzliche Motivation durch Gruppenarbeit beispielsweise, bleiben völlig unbeachtet, haben aber starke Auswirkungen auf den Projektverlauf. Stehen jedoch Tätigkeiten an, die relativ selbstständig und unabhängig vom Projektteam durchgeführt werden müssen, kann das Skill-Management tatsächlich eine gute Alternative zur Verfeinerung des Ressourceneinsatzes darstellen.