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Projektmanagement, Projekt, Software

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Sonntag, 20.08.2017

Verzögerung

Unter einer Verzögerung versteht man die Zeitspanne zwischen dem ursprünglichen und dem tatsächlichen eintreten eines Termins oder Zeitpunkts.

 

Streng genommen kann ein Vorgang nicht verzögert sein, vielmehr verzögern sich entweder der Anfangszeitpunkt oder der Endzeitpunkt. Verschiedene Maßnahmen oder auch interne Pufferzeiten sollen einer Verzögerung entgegenwirken. Durch Beschleunigungsmaßnahmen, die jedoch die Kosten meist erhöhen, können diese ausgeglichen werden. Ebenso sollte in der Projektplanung auch ein Ausfall von Ressourcen  eingerechnet werden. Auf diese Weise ist es möglich, dass lediglich der Anfangszeitpunkt des Vorgangs einer Verzögerung unterliegt, der geplante Endzeitpunkt jedoch gehalten werden kann.

 

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So können Verzögerungen ebenso den Projektstart, das Projektende, den Vorgangsstart und das Vorgangsende als auch die verschiedenen Meilensteine betreffen. Hierbei ist immer zu unterscheiden, ob die Verzögerung bereits vorhanden ist oder ob sie erst noch innerhalb des Projektplans eintritt.

 

Ist eine Verzögerung eingetreten ist es sowohl für die Analyse als auch für die vertraglichen Konsequenzen wichtig herauszufinden, aus welchen Gründen diese entstanden ist. So können Planungsfehler ebenso mögliche Gründe sein. Beispiele hierfür können das Eintreten verschiedener Risiken oder extern eingetretene Verzögerung, wie etwa eine verspätete Lieferung von Material, oder Verzögerungen durch intern verantwortete Vorgänge.

 

In Projekten sind Verzögerungen unvermeidlich, wenn man dieses nicht sehr großzügig plant. Entscheidend für das Vermeiden von Verzögerungen ist die Kunst des Projektleiters, dass man pönalisierte Termine möglichst einhalten kann. Um dies zu erreichen kann es passieren, dass vor allem nicht pönalisierte Termine noch weitere Verzögerungen erfahren als es eventuell schon der Fall ist. So ist es empfehlenswert bei der Gestaltung des Vertrages  mögliche Verzögerungen in den Vertrag mit aufzunehmen.  Eine Aushandlung  von Verzögerungen kann die Kosten für die Konventionalstrafen senken. Wird dies versäumt, können die daraus bestehenden Kosten beträchtlich sein. Vertragsstrafen müssen durch den Verursacher getragen werden. Aufgrund dessen ist es notwendig die Gründe für die Verzögerung zu analysieren und die tatsächliche Ursache zu finden.