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Projektmanagement, Projekt, Software

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Sonntag, 20.08.2017

Vorwärtsrechnung

Die Vorwärtsrechnung wird im Rahmen der Netzplantechnik verwendet. Diese hilft bei der Planung, Analyse und Kontrolle von Projekten und kann besonders bei komplexen Vorhaben helfen, Abläufe zu gestalten und die voraussichtliche Dauer des Projekts zu bestimmen. Dabei müssen Reihenfolge und Abhängigkeiten einzelner Prozessschritte berücksichtig werden. Nur durch die Festlegung einer systematischen Reihenfolge, kann eine Planung der Einsatzmittel und Termine durchgeführt werden.

 

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Vorgehen

Die gemäß ihrer Anordnungsbeziehungen verbundenen Arbeitsschritte bilden den Ausgangspunkt für die Vorwärtsrechnung. Ausgehend von dem Starttermin des Projekts, werden die Vorgänge und Ereignisse mit ihrer jeweiligen Dauer eingeplant und in einem Kalender eingetragen. Dadurch ergibt sich der jeweilige früheste Angangszeitpunkt jedes Prozessschrittes und, durch Zurechnung der Dauer, der jeweilige früheste Endzeitpunkt. Dieser früheste Endzeitpunkt ist gleichzeitig der früheste Startzeitpunkt für einen nachfolgen Arbeitsschritt, falls dieser von dem Vorgänger abhängig ist. Diese Abhängigkeitsbeziehungen können unterschiedlicher Art sein und werden durch die Netzplantechnik vorgegeben. Die Aufgabe der Vorwärtsrechnung ist es dann, diese Vorgaben umzusetzen und schließlich den frühesten Endzeitpunkt für das Gesamtprojekt zu bestimmen. Falls kein fester Endtermin für das Projekt vorgegeben wurde, ist der durch die Vorwärtsrechnung bestimmte Endzeitpunkt als geplantes Projektende anzustreben.

 

Pufferbestimmung

Ist hingegen ein Endtermin vorgegeben worden, so kann durch die Vorwärtsrechnung zunächst geprüft werden, ob dieser grundsätzlich einzuhalten ist. Außerdem kann bestimmt werden, wie hoch das Risiko dafür sein wird, dass es zu einer Überschreitung des Termins kommt. Um Terminrisiken zu identifizieren und den kritischen Pfad, beziehungsweise mögliche Pufferzeiten, zu bestimmen, muss die Vorwärtsrechnung mit einer Rückwärtsrechnung kombiniert werden. Der Begriff Puffer beschreibt die Zeit, um die ein Arbeitsschritt verschoben werden kann, ohne das Projektende insgesamt zu beeinflussen. Dieser Gesamtpuffer bestimmt sich durch die Differenz der verschiedenen Endzeitpunkte, die sich durch Rückwärts- und Vorwärtsrechnung ergeben. Sollte keine Differenz zwischen den beiden Zeitpunkten liegen, so hat der betreffende Vorgang keinen Puffer und ist als kritisch zu betrachten. Eine Verzögerung innerhalb dieses Arbeitsschrittes würde entsprechend zu einer Verzögerung des gesamten Projekts führen.