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Projektmanagement, Projekt, Software

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Sonntag, 20.08.2017

Wirtschaftlichkeitsrechnung

Unter dem Begriff Wirtschaftlichkeitsrechnung wird allgemein die Feststellung verstanden, ob eine unternehmerische Tätigkeit dem Wirtschaftlichkeitsprinzip folgt. Hierbei kann zunächst zwischen absoluter und relativer Wirtschaftlichkeit unterschieden werden. Bei der absoluten Wirtschaftlichkeit werden Erträge und Aufwendungen beziehungsweise Erlöse und Kosten in Beziehung gesetzt und so gemessen, ob der Wert des Handlungsergebnisses über dem des Mitteleinsatzes liegt. Die relative Wirtschaftlichkeit hingegen, misst die Wirtschaftlichkeit einer Handlung in Relation zu einer anderen Handlung, unabhängig davon, ob sie, für sich allein betrachtet, absolut wirtschaftlich ist, oder nicht.

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Wirtschaftlichkeitsrechnung im Projekt

In Projekten werden Wirtschaftlichkeitsrechnungen durchgeführt, um die Rentabilität des Vorhabens zu bestimmen. Dazu werden Investitionen, Erlöse, Kosten und Gewinne betrachtet und durch entsprechende Berechnungsverfahren Kenngrößen ermittelt, die Aufschluss über die Wirtschaftlichkeit des Projektes geben können. Diese Kenngrößen und  ihr Vergleich miteinander und mit Erfahrungswerten oder vorgegebenen Zielgrößen, sollen die Entscheidung für oder gegen die Durchführung des Projektes erleichtern. Ebenso kann durch die Wirtschaftlichkeitsrechnung ein Szenario bestimmt werden, welches aus betriebswirtschaftlicher Sicht optimal und daher anzustreben wäre.

 

Eine Wirtschaftlichkeitsrechnung wird nicht nur für das Gesamtprojekt angestellt, sondern auch für einzelne wirtschaftliche Handlungen wie Investitionen oder Produktionsverfahren. Grundsätzlich gilt aber, dass sich alle Rechnungen auf Prognosen beziehen und man die Rahmenbedingungen dementsprechend nur schätzen kann. Das reale Ergebnis des Projekts kann daher durchaus von der vorher durchgeführten Wirtschaftlichkeitsrechnung abweichen.

 

Aufwandschätzung

Besonders häufig werden Wirtschaftsrechnungen zur Aufwandsschätzung durchgeführt. Diese Prognose des für das Projekt erforderlichen Aufwandes wird durch DIN 69901-5, die Richtline PMBOK Guide 2008 und auch durch die GPM beschrieben. Nach DIN Norm umfasst die Aufwandsschätzung die Prognose für einzelne Arbeitspakete und Vorgänge und bestimmt nicht nur die Kosten, sondern auch den Ressourcenbedarf und die benötigte Zeit. Der PMBOK Guide hingegen trennt diese drei Aspekte in die Prozesse „Estimate Costs“, „Estimate Activity Resources“ und „Estimate Activity Durations“.